Struktur Epidermismodell

Die zelluläre Struktur eines in vitro Hautmodells entspricht in einem Epidermismodell dem zellulären Aufbau der menschlichen Epidermis. In einem Vollhautmodell entspricht das Modell der Dermis. Die Vergleichbarkeit des zellulären Aufbaus der Hautmodelle bedeutet auch  eine physiologiesche Vergleichberkeit. Daher sind Hautmodelle geeingnete Werzeuge, um tierversuchsfrei die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Wirkstoffen in Kosmetika und Pflege produkten nachzuweisen.HautAbbildung: Vergleich eines Hautmodells mit der Epidermis, Neben der schematischen Übersicht der menschlichen Epidermis ein Hämatoxylin/Eosin gefärbter Kryoschnitt eines Epidermismodells gezeigt.

Je nach anstehender Fragestellung stehen darüber hinaus auch Hautmodelle zur Verfügung, die Melanozyten in der Basalzellschicht enthalten. Für den tierversuchsfreien Wirksamkeitsnachweis und die Verträglichkeitstestung von Substanzen, die beispielsweise den Bräunungsgrad der Haut beeinflussen sollen, sind solche Hautmodelle das Mittel der Wahl. In vitro Hautmodelle reagieren auf die aufgetragenen Wirksubstanzen wie menschliche Haut und sind daher das ideale Werkzeug, um Verträglichkeitstestungen und Wirksamkeitsnahweise kosmetischer und dermatologischer Produkte durchzuführen. Für viele Bereiche des Körpers stehen Hautmodelle zur Verfügung.  Die Epidermismodelle sind für den Irritationstest und Korroaionstest von der OECD zugelassene Tierersatzmodelle. Darüber hinaus stehen neben Epidermis- und Dermismodellen auch Schleimhautmodelle für verschiedene Bereiche des Mundraums, des respiratorischen Systems und der Vagina zur Verfügung. Folgende Hautmodelle stehen zur Verfügung>